holanap.hu zeigt Viertelstunde für Viertelstunde, was Ungarns Solaranlagen erzeugen. Diese Seite beschreibt, woher die Daten kommen, was gemessen und was geschätzt wird, wie wir daraus rechnen und was die Begriffe bedeuten. Wo es nicht um unsere eigene Rechnung geht, steht die Quelle dabei.
Der Solarstrom besteht aus drei Teilen: Die Solarparks misst MAVIR, der ungarische Übertragungsnetzbetreiber; die Dachanlagen und die Anlagen des Gewerbes für den Eigenverbrauch schätzt er – niemand misst sie. Die Daten sind viertelstündlich; die Messung der Solarparks hinkt der Wirklichkeit ein paar Minuten hinterher, die beiden Schätzungen etwa eine Viertelstunde. Was wir selbst berechnen (die Rekorde, die CO₂-Einsparung, die Signale von „Wann soll ich Strom verbrauchen?“, das Dachmodell), kennzeichnen wir als berechnet oder Modell. Wo ein Wert fehlt, siehst du eine Lücke, keine Null.
Woher kommen die Daten?
Die Hauptzahl und der Verbrauch kommen von MAVIR, der Börsenstrompreis (HUPX Day-Ahead, DAM), das CO₂ des Netzes und die Daten der Nachbarländer von energy-charts, die Einstrahlung von Open-Meteo. Im Folgenden beschreiben wir Quelle für Quelle, was wir jeweils übernehmen.
Die drei Teile von MAVIR
MAVIR bietet keine JSON-API: Die Diagramme auf seiner Website lassen sich als XLSX exportieren, mit viertelstündlichen Zeilen. Die Live-Daten stammen aus einem einzigen Diagramm, Nr. 20002 („Erőművi termelés primer források szerinti megoszlása és az import-export szaldó – nettó üzemirányítási mérés alapján“: Kraftwerkserzeugung nach Primärenergieträgern und Import-Export-Saldo, auf Basis der Netto-Betriebsmessung). Der Solarstrom ist die Summe aus drei Teilen:
- Solarparks („Ipari PV“, industrielle PV): gemessene Daten aus der Betriebsmessung von MAVIR, mit ein paar Minuten Verzögerung.
- Dachanlagen (HMKE, Haushaltsanlagen bis 50 kW): geschätzte Daten – niemand misst sie, MAVIR schätzt sie –, mit etwa einer Viertelstunde Verzögerung.
- Eigene Anlagen des Gewerbes (SCTE, Anlagen für den Eigenverbrauch): ebenfalls geschätzt, auf dieselbe Weise.
Der Verbrauch ist die Summe aus der Netto-Systemlast, die aus dem Netz bezogen wird, und dem vor Ort erzeugten Solarstrom (Dachanlagen + Gewerbe) – genauso, wie holadelej.hu rechnet.
Warum rechnen wir nicht mit der „Solar“-Reihe von energy-charts? Weil sie nur die Solarparks sieht. Am 27. September 2026 lieferten die Solarparks 22,3 GWh, die Dachanlagen etwa 11 und das Gewerbe etwa 2,7 GWh: Die beiden fehlenden Teile machen zusammen mehr als ein Drittel der Gesamtmenge aus (MAVIR, energy-charts).
Die viertelstündliche Auflösung
MAVIR schreibt in den Zeitstempel das Ende der Viertelstunde; wir richten alles auf den Beginn der Viertelstunde aus und zeigen es in Budapester Zeit. Ein Tag hat 96 Viertelstunden, bei der Zeitumstellung 92 oder 100 (am 25. Oktober 2026 sind es 100). Die Tagessumme ist die Summe der viertelstündlichen Leistungen (MW) × 0,25 h, in GWh.
„Jetzt“ ist die letzte abgeschlossene Viertelstunde, in der alle drei Teile vorliegen. Die Falle im Export 20002: Für eine noch nicht geschätzte Viertelstunde trägt er bei Dachanlagen und Gewerbe statt einer leeren Zelle eine 0 ein. Tagsüber (wenn die Sonne in Budapest höher als 2° steht) ist die Schätzung der Dachanlagen nie genau null, deshalb werten wir das als fehlenden Wert, nicht als Erzeugung.
Nachts ist auch die Messung der Solarparks nicht null: Sie zeigt einen Wert um 100 MW (am 29. September 2026 nachts 96 MW). Das ist kein Sonnenlicht, deshalb zeigt die Seite diesen Wert nach Sonnenuntergang nicht als Hauptzahl an.
Die Prognosen
Der Abschnitt „Morgen“ und die Genauigkeit der Prognose stammen aus der Day-Ahead-Prognose von MAVIR, aus vier separaten Exporten: den Prognosen für die Solarparks (11838), die Dachanlagen (19240), das Gewerbe (19260) und die Netto-Systemlast (7678). Aus denselben Exporten übernehmen wir die installierte Leistung (AC) der Dachanlagen und des Gewerbes. Das Zeitfenster reicht jeweils von gestern 00:00 bis morgen 24:00 Uhr Budapester Zeit; die Prognose ändert sich einmal am Tag.
Wie oft fragen wir bei MAVIR an?
MAVIR weist zu dicht aufeinanderfolgende Anfragen mit HTTP 429 ab (gemessen am 29. September 2026: Bei 0,3 s Abstand scheiterte schon die zweite Anfrage, bei 1,2 s die dritte; mit Abständen von 1,5–3 s gingen sieben Anfragen durch). Deshalb fordert jeder Endpunktlauf höchstens einen Export an (der stündliche Logbuch-Lauf höchstens vier, im Abstand von 3 Sekunden), der gemeinsame Cache ist das CDN, und der Browser ruft die fünf Endpunkte nacheinander mit Pausen von zwei Sekunden ab: den Live-Endpunkt alle fünf Minuten, die Prognosen beim Start und jede halbe Stunde. Die CDN-Zeiten stehen in der Tabelle im Abschnitt Für Entwickler.
Verzögerungen und die „letzten guten Daten“
Der Punkt in der Kopfzeile zeigt das Alter der gemessenen Daten. Grün („aktuell“), wenn die letzte gemessene Viertelstunde vor höchstens 45 Minuten endete; gelb („verspätet sich mehr als üblich“), wenn sie älter ist; rot („die Aktualisierung schlägt fehl“), wenn zwei Aktualisierungsrunden nacheinander gescheitert sind. Der Balken unter dem Punkt zeigt das Alter, bis 120 Minuten.
Jeder Endpunkt, der aus einer externen Quelle rechnet – außer den punktbezogenen /api/pvgis und
/api/idojaras, die nur das CDN vorhält –, schreibt seine erfolgreiche Antwort zusätzlich in einen dauerhaften
Datenspeicher (Netlify Blobs). Antwortet die Quelle nicht – am Vormittag des 30. September 2026 war der Exportserver von
MAVIR stundenlang nicht erreichbar –, liefert der Endpunkt die letzten guten Daten aus dem Speicher, mit dem Feld
elavult_mp (vor wie vielen Sekunden sie berechnet wurden) und dem Feld elavult_ok (warum sie nicht
aktuell sind; nur Antworten aus dem Speicher enthalten es). Das CDN hält eine solche Antwort nur 60 Sekunden vor, damit
die Erholung schnell sichtbar wird. Die Kopfzeile wird dann gelb und meldet: „MAVIR antwortet nicht – Daten von vor N Min.“
Ist auch der Speicher leer, gibt der Endpunkt 502 zurück, und nur der Abschnitt, der die Daten bräuchte, zeigt einen
Fehler – der Rest läuft weiter.
Auch ohne Besucher läuft eine stündlich geplante Funktion: Sie holt die Live-Daten, aktualisiert die Rekorde und schreibt für abgeschlossene Tage einen Tageseintrag ins Logbuch (siehe Die Rekorde und das Logbuch).
Die übrigen Quellen
- energy-charts.info (Fraunhofer ISE): der ungarische Day-Ahead-Börsenstrompreis, also der Preis der HUPX DAM, in Euro/MWh – Quelle ist Bundesnetzagentur | SMARD.de, CC BY 4.0; seit dem 1. Oktober 2025 viertelstündlich, davor stündlich. Derselbe Preis erscheint auch auf der Website der HUPX; wir übernehmen ihn aus der offen lizenzierten Datenreihe von energy-charts. Von dort kommen auch die Prognose des Erneuerbaren-Anteils, die CO₂-Intensität des Netzes, Solarstrom und Verbrauch der Nachbarländer sowie die jährlichen Preis- und Residuallastdaten (die Ente). energy-charts erlaubt pro IP-Adresse etwa zwei Anfragen pro Minute, deshalb fragt eine alle zehn Minuten laufende Funktion CO₂, den Erneuerbaren-Anteil und die Nachbarn im rotierenden Verfahren ab: eine Abfrage pro Lauf, in einem Zyklus aus elf Abschnitten (110 Minuten). Die Daten eines Landes können daher 2–4 Stunden alt sein; Zeilen, die älter als 4 Stunden sind, zeigt die Seite blass an und lässt sie beim Vergleich weg.
- Open-Meteo: Sonneneinstrahlung (Global-, Direkt- und Diffusstrahlung), Bewölkung und Wind auf 850 hPa an 160 Gitterpunkten – stündliche Modellwerte, keine Messungen; die Einstrahlung ist der Mittelwert der vorangegangenen Stunde. Das CDN hält sie eine halbe Stunde vor. CC BY 4.0.
- OpenStreetMap: Umrisse und Standorte von 888 Solarparks (Overpass, 29. September 2026), © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL. Wo OSM keine MW-Angabe hat, ist die Größe des Parks unbekannt.
- PV-Statistik von MAVIR: die installierte Leistung zum Jahresende, bis zum 31. August 2026: 8.871,2 MW, 339.652 Anlagen (daher die „340.000“). Die Angaben zu Dachanlagen und Gewerbe sind vorläufig.
- Ember (jährliche Stromdaten) und Eurostat (tps00001, Bevölkerung am 1. Januar 2025): der Anteil des Solarstroms an der Stromerzeugung je Land und der Solarstrom pro Kopf.
- KSH, das Ungarische Statistische Zentralamt: Ein Haushalt verbraucht im Jahr 2.082 kWh Strom, und es gibt 4,3 Millionen Haushalte (2024; dieselben Konstanten wie auf holadelej.hu). Daraus entstehen die Vergleiche unter „Was heißt das konkret?“.
- Der Sonnenstand: der Algorithmus des Sonnenrechners der NOAA (nach Meeus), berechnet im Browser und auf dem Server; Sonnenauf- und -untergang stimmen auf eine Minute genau mit den Werten des USNO überein.
Dein Browser fragt bei MAVIR und energy-charts nichts direkt an: Unser eigener Server holt die Daten und hält sie im Cache vor.
Wie wir rechnen
Die meisten Berechnungen stecken in getesteten Funktionen ohne DOM (im Browser und auf dem Server laufen dieselben); die Module der Seite zeichnen nur. Wo eine Zahl auf einer Annahme beruht, sagen wir es.
Der Solarstrom und sein Anteil am Verbrauch
- Solarstrom (MW) = Solarparks + Dachanlagen + Gewerbe in derselben Viertelstunde. Fehlt einer der Teile, hat die Viertelstunde keinen Solarstrom – nicht null.
- Verbrauch = die aus dem Netz bezogene Netto-Systemlast + Dachanlagen + Gewerbe. „Die Sonne deckt gerade N % des Verbrauchs“ ist der Quotient der beiden.
- Auslastung = der aktuelle Solarstrom geteilt durch die installierte Leistung. Die installierte Leistung: bei den Solarparks die jüngste Zeile der PV-Statistik von MAVIR, bei Dachanlagen und Gewerbe der jüngste installierte (AC-)Wert im Prognose-Export von MAVIR.
- Heute bisher (GWh): die Summe des Solarstroms der Tageslicht-Viertelstunden seit Mitternacht Budapester Zeit × 0,25 h.
- Was heißt das konkret? Ein Haushalt verbraucht 2.082 kWh im Jahr, das sind dauerhaft etwa 238 W; es gibt 4,3 Millionen Haushalte (KSH, 2024). Das E-Auto ist mit 16 kWh/100 km gerechnet, der Erdumfang mit 40.075 km. Das sind anschauliche Vergleiche, keine Messungen.
Die Tageslicht-Viertelstunde
Als Solarstrom zählen wir nur Viertelstunden, in deren Mitte (7,5 Minuten nach Beginn) die Sonne in Budapest über dem Horizont steht: Ihre Höhe ist größer als −0,833° (der obere Rand der Sonnenscheibe am Horizont, mit Refraktion). Der nächtliche Wert um 100 MW in der Messung der Solarparks ist kein Sonnenlicht – er zählt weder zur Summe noch zur Spitze. Der Solarstrom „heute bisher“, die Rekorde, die CO₂-Einsparung und die Prognosegenauigkeit bestehen ausschließlich aus Tageslicht-Viertelstunden.
Den Zustand des Landes ermitteln wir aus den 160 Gitterpunkten: Steht die Sonne an keinem davon über dem Horizont, ist es Nacht (statt der Hauptzahl steht der nächste Sonnenaufgang da); steht sie überall darüber, ist es Tag; dazwischen herrscht Dämmerung am Abend oder am Morgen, und die Hauptzahl bleibt. Dieser Zustand wird im Browser ohne Daten aus dem Sonnenstand berechnet.
Die Rekorde und das Logbuch
Die Seite zeigt fünf Rekorde:
- Höchste Solarleistung (MW): der höchste Solarstrom einer Tageslicht-Viertelstunde, auf eine Nachkommastelle gerundet.
- Bester Tag (GWh): der meiste Solarstrom an einem vollständigen Tag (an dem jede Viertelstunde Werte für Solarstrom und Verbrauch hat).
- Höchster Solaranteil am Verbrauch (%): der höchste Quotient aus viertelstündlichem Solarstrom und Verbrauch.
- Niedrigste Netzlast (MW): die niedrigste Netto-Systemlast einer Tageslicht-Viertelstunde.
- Tiefster Preis in diesem Jahr (€/MWh): der niedrigste HUPX-DAM-Preis des Jahres, aus der Preisreihe von energy-charts.
Ein Rekord ist nur, was strikt besser ist als der vorige Wert; Gleichstand zählt nicht. Verbessert sich der Rekord eines Tages im Laufe des Tages weiter, bleibt im Logbuch ein Eintrag für diesen Tag, und der „vorige“ Wert ist der Rekord von vor diesem Tag. Das Abzeichen „Heute neuer Rekord“ erscheint oben auf der Seite, wenn der heutige oder der gestrige Wert einen Rekord gebrochen hat; der erste Wert (wenn es noch nichts zu schlagen gibt) ist kein neuer Rekord.
Das Logbuch führt eine stündlich laufende Funktion: Für den abgeschlossenen Vortag schreibt sie, wenn er vollständig ist, einen Tageseintrag (die Tages-GWh, die Spitze und ihre Uhrzeit, den größten Anteil, die niedrigste Last, die Prognosegenauigkeit); sie bewahrt höchstens 400 Tage auf und aus der Rekordgeschichte die letzten 50 Änderungen. Das Logbuch zählt ab dem ersten protokollierten Tag: Das Startdatum nennt der Abschnitt „Rekorde“, und weil der stündliche Lauf den abgeschlossenen Vortag protokolliert, ist das der Tag vor der Inbetriebnahme. Aus der Zeit davor kennen wir nur eine einzige Zahl, die von MAVIR veröffentlichte Spitze: 7.116,7 MW am 13. August 2026 (4.447 + 2.003 + 667 MW; die Uhrzeit ist unbekannt). Deshalb gilt jeder Rekord seit Beginn des Logbuchs, mit Ausnahme dieser einen Spitze.
Die Kachel „Jahreshöchstwert“ zeigt den größten von drei Werten: die von MAVIR veröffentlichte Spitze, den Rekord des Logbuchs und den heutigen oder gestrigen Live-Wert. Bei Gleichstand gewinnt der Wert von MAVIR, dann der Rekord des Logbuchs – es sei denn, der heutige (oder gestrige) Live-Wert ist selbst der Rekord des Logbuchs (der stündliche Lauf hat ihn schon gespeichert): Dann steht der Live-Wert da, damit die Kachel dasselbe sagt wie das Abzeichen.
Prognose und Ist-Werte
Die Day-Ahead-Prognose von MAVIR wird für den Solarstrom der Tageslicht-Viertelstunden mit den Ist-Werten verglichen, und zwar in Viertelstunden, in denen beides vorliegt. Die Abweichung = (Ist − Prognose) / Prognose, in GWh gerechnet: −19 % bedeutet, dass 19 % weniger herauskam als prognostiziert. Die 30-Tage-Genauigkeit ist der Mittelwert der absoluten Abweichungen über 30 Kalendertage, vom letzten protokollierten Tag rückwärts gezählt; bei weniger als fünf protokollierten Tagen zeichnen wir kein Diagramm und nennen keinen Mittelwert. Die „größte viertelstündliche Abweichung“ zählt nur dort, wo die Prognose mindestens 500 MW beträgt: Sonst wäre bei Sonnenuntergang das Messrauschen von MAVIR (einige hundert MW bei einer Prognose von 15 MW) die „größte“.
Das CO₂
Einsparung. Der heutige Tageslicht-Solarstrom (GWh) × 442 g/kWh (das entspricht Tonnen pro GWh). Die 442 sind die Differenz zweier IPCC-Lebenszyklus-Mediane: Erdgas (GuD-Kraftwerk) 490, große Solarparks 48 g/kWh (IPCC AR5; die Zusammenfassung in der englischen Wikipedia). Den Solarstrom rechnen wir also auch nicht als emissionsfrei. Das Ergebnis ist ein Vergleich – „verglichen mit einem durchschnittlichen Gaskraftwerk, das dieselbe Menge erzeugt hätte“ –, keine Messung, und es behauptet nicht, dass der Solarstrom tatsächlich ein Gaskraftwerk ersetzt hat. Ergibt der heutige Tageslicht-Solarstrom noch nicht mindestens eine Tonne (nachts, am frühen Morgen), zeigen wir den gestrigen Wert. Der Text rundet auf zwei signifikante Stellen („5.300 Tonnen“, „240 Tonnen“). Den Wert 490 haben wir an der Wikipedia-Zusammenfassung überprüft; die 48 nennt der Artikel ebenfalls als IPCC-Lebenszyklus-Median, wir haben sie aber nicht gesondert überprüft.
Die aktuelle Intensität des Netzes (g CO₂/kWh): die Reihe co2eq von energy-charts, viertelstündlich,
mit Prognose. Die API von energy-charts dokumentiert diese Reihe nicht, daher wissen wir nicht, ob sie erzeugungs- oder
verbrauchsbasiert ist: Wir zeigen sie als Schätzung. Als „jetzt“ gilt sie nur, wenn die Reihe höchstens
75 Minuten hinter der aktuellen Zeit liegt und vor höchstens drei Stunden in den Datenspeicher geschrieben wurde. Zum
Vergleich dient der Jahresdurchschnitt von Ember: Ungarn lag 2025 bei 163 g/kWh. Der Wert von Ember und die Schätzung
von energy-charts beruhen nicht unbedingt auf derselben Methode (ob der Wert von Ember lebenszyklus- oder
verbrennungsbasiert ist, haben wir nicht überprüft), deshalb ist das nur ein Vergleich der Größenordnung.
Der Wolkeneinbruch
Als Wolkeneinbruch markieren wir es, wenn die Erzeugung der Solarparks innerhalb von 30 Minuten (in einem oder zwei Viertelstundenschritten) so stark fiel, dass der Unterschied zwischen diesem Rückgang und dem Rückgang in der Prognose von MAVIR mindestens 400 MW beträgt. Die Prognose ziehen wir ab, weil die Erzeugung bei Sonnenuntergang auch ohne Wolken sinkt. Ist die Prognose für die betreffenden Viertelstunden unbekannt, markieren wir nichts: Wir könnten die Wolke nicht vom Sonnenuntergang unterscheiden. Es zählen nur die heutigen, bereits gemessenen Viertelstunden; ineinander übergehende Einbrüche verschmelzen zu einem, und der Streifen reicht nur über die fallenden Schritte. Die Beschriftung „−900 MW“ ist der größte Rückgang innerhalb des Einbruchs. Die Ursache messen wir nicht: Als wolkenbedingt bezeichnen wir, was stärker fiel als prognostiziert.
Die Stufen von „Wann soll ich Strom verbrauchen?“
Es gibt drei Stufen, Stunde für Stunde. Zu jeder Stunde gehören der Anteil erneuerbarer Energien (die Prognose von energy-charts) und der Anteil des Solarstroms am Verbrauch (heute der Ist-Wert, wo er vorliegt, sonst die Prognose von MAVIR):
- Viel Ökostrom (grün): ein Erneuerbaren-Anteil von mindestens 70 % oder der Solarstrom deckt mindestens 50 % des Verbrauchs.
- Mäßig viel Ökostrom (olivgrün): mindestens 45 % bzw. mindestens 25 %.
- Wenig Ökostrom (dunkel): weniger als das.
- Keine Daten (gestrichelter Rahmen): wenn weder der Erneuerbaren-Anteil noch der Solaranteil bekannt ist. Ist nur einer der beiden bekannt (den Erneuerbaren-Anteil für morgen liefert energy-charts oft später), kommt die Farbe von ihm, und die Beschriftung sagt es dazu.
Die sonnigsten drei Stunden sind die drei aufeinanderfolgenden Stunden mit dem höchsten durchschnittlichen
Solarstrom; wir nennen sie nur, wenn alle verbleibenden Stunden des Tages (für morgen der ganze Tag) bekannt und die
Prognosen eingetroffen sind und der Durchschnitt mindestens 100 MW beträgt. Die günstigsten drei Stunden sind das
Fenster aus 12 aufeinanderfolgenden Viertelstunden mit dem niedrigsten Durchschnittspreis, viertelstundengenau
(„11:30–14:30“); für morgen nur, wenn jede Viertelstunde des Tages einen Preis hat. Dieselbe Rechnung liefert die Termine
von /api/naptar.ics (ein Kalender mit ungarischen Einträgen). Die Zeiträume mit negativem Preis kommen aus
der viertelstündlichen Preisreihe.
Der Preis ist der Börsenstrompreis (Day-Ahead), der Preis der HUPX DAM. Der Strompreis für Haushalte ist in Ungarn behördlich festgelegt, und der Börsenpreis ändert ihn nicht: Das Signal zeigt, wann im Netz ein Überschuss besteht, und es zählt für alle mit dynamischem Tarif (Unternehmen, E-Auto-Fahrer).
Der negative Preis
Negativ ist der Preis, wenn er strikt unter null liegt (null selbst nicht). Die Zahl der Stunden wird mit dem tatsächlichen Zeitschritt gerechnet: Ein viertelstündlicher Wert zählt 0,25, ein stündlicher von vor Oktober 2025 1 Stunde (ein Schritt zählt höchstens eine Stunde, eine Lücke verlängert den Schritt davor nicht). Die Zahlen „dieses Jahr bisher“ und „im Vorjahr bis zum selben Tag“ schneiden wir am selben letzten bekannten Tag ab. Im Kalender der negativen Preise ergibt sich die Farbe eines Tages aus der Zahl seiner negativen Stunden: 0, bis 1, 1–3, 3–6, mehr als 6 Stunden.
Gemessene Werte (energy-charts, bzn=HU): 2025 war der Preis in 281 Stunden negativ, 2026 bis zum 28. September in 223,5 Stunden; der niedrigste Preis lag bei −500 €/MWh (26. April 2026, 13:15 Uhr). Zum Umfang der Abregelung (Curtailment) haben wir keine veröffentlichten Daten gefunden (weder bei MAVIR noch bei energy-charts), deshalb behaupten wir dazu nichts.
Das Dachmodell
Modell, keine Messung. Die Leistung des Dachs ergibt sich aus der stündlichen Einstrahlung (direkt und diffus) von Open-Meteo am nächstgelegenen Gitterpunkt (von 160), mit dem Sonnenstand zur Mitte der Stunde, über ein isotropes Himmelsmodell (Liu–Jordan) auf die Modulebene umgerechnet: die Direktstrahlung mit dem Kosinus des Einfallswinkels, die Diffusstrahlung mit dem Teil des Himmels, den das Modul sieht, die vom Boden reflektierte Strahlung mit einer Albedo von 0,2. Daraus ergibt sich die Leistung = kWp × Einstrahlung / 1000 W/m² × 0,86 (Performance Ratio: Wechselrichter, Kabel, Wärme, Verschmutzung). Das Modell sieht weder Verschattung noch Schnee noch das Alter der Module: eine unverbindliche Schätzung, keine Anlagenauslegung. Die wählbaren Werte: 1–20 kWp (in Schritten von einem halben kW), 0–90° Neigung (in 5°-Schritten) und fünf Ausrichtungen (Ost, Südost, Süd, Südwest, West).
PVGIS und die Simulation
Das durchschnittliche Jahr. Den Jahresertrag des Dachs liefert PVGIS (Version 5.3, Europäische Kommission, JRC; PVGIS-SARAH3), für 1 kWp und mit 14 % Systemverlusten. Die Monatswerte sind Mittelwerte der verfügbaren Jahre; die stündliche Reihe ist ein einzelnes Jahr, der Verlauf von 2023, den wir auf den langjährigen Jahresmittelwert abgleichen und auf die installierten kWp skalieren. Der Stundenwert von PVGIS ist eigentlich der Momentanwert des Satellitenbilds um HH:10; wir behandeln ihn als Stundenmittel, deshalb läuft die Kurve dem Verbrauch etwa 20 Minuten hinterher – an der Jahressumme und am Eigenverbrauch ändert das kaum etwas. Der Endpunkt erwartet den Ort auf eine Nachkommastelle (0,1°) genau, zwischen 45,7 und 48,6° N sowie zwischen 16,1 und 22,9° O.
Der Verbrauch ist ein vereinfachtes Musterprofil über den Tag, keine gemessenen Daten: Ein offenes ungarisches Lastprofil für Haushalte haben wir nicht gefunden (30. September 2026). Eine Morgen- und eine Abendspitze, nachts Grundlast; im Winter mehr (Faktor 1,18 im Januar, 0,86 im Juni). Das Profil skalieren wir auf den Jahresverbrauch.
Die Simulation geht Stunde für Stunde durch ein Jahr. Zuerst deckt das Dach den Verbrauch; der Überschuss geht in den Speicher (wenn darin Platz ist), der Rest ins Netz; den Fehlbedarf liefert zuerst der Speicher, den Rest das Netz. Die Leistung des Speichers ist standardmäßig die Hälfte seiner Kapazität (kW), der Gesamtwirkungsgrad 0,9 (seine Quadratwurzel gilt jeweils fürs Laden und fürs Entladen), und das Jahr beginnt mit leerem Speicher. Eigenverbrauch = der Teil der Erzeugung, der vor Ort verbraucht wird; Autarkie = der Teil des Verbrauchs, der nicht aus dem Netz kommt.
Die Rechnung. Grundpreise (Ft/kWh): 36,9 bis 2.523 kWh im Jahr, darüber 70,104 – laut der behördlichen Tariftabelle vom Januar 2023; für 2026 haben wir keine bestätigte Quelle gefunden, prüf das also auf deiner Rechnung. Wir nehmen die Preise als Bruttopreise (die Quelle weist sie so aus), die Frage brutto oder netto ist aber offen: Eine andere Quelle bezeichnete die 36 als Nettopreis. Die Einspeisevergütung bei Bruttoabrechnung nach Region: ELMŰ 5,11; MVM Émász 4,94; MVM Démász 5,25; E.ON und OPUS TITÁSZ 4,39 (MVM Optimum, ohne Datum; nach Anlage 2 der NFM-Verordnung 4/2011). Bei Saldierung zahlst du die Differenz zwischen Jahresbezug und Einspeisung zum gestaffelten Preis; ist die Einspeisung größer, rechnen wir den Überschuss zur Einspeisevergütung ab (Annahme: Dafür haben wir keine Quelle gefunden). Bei Bruttoabrechnung rechnen wir monatlich, mit einem Zwölftel des vergünstigten Kontingents pro Monat (Annahme: Die Versorger rechnen zeitanteilig). Die Amortisation = die eigenen Kosten / die jährliche Ersparnis, ohne Preisänderungen. Der Zuschuss aus dem Förderprogramm für Heimspeicher (Otthoni Energiatároló Program) beträgt höchstens 2.500.000 Ft zusammen mit neuen Solarmodulen und 1.800.000 Ft für einen Speicher zu einer bestehenden Anlage (hvg, 28. September 2026).
Die Abrechnungsregel
Jährliche Saldierung steht allen zu, die den Netzanschlussantrag bis zum 13. September 2023 gestellt und die Anlage bis zum 1. Januar 2026 in Betrieb genommen haben – für zehn Jahre ab Inbetriebnahme (bzw. Erweiterung). Was am 1. Januar 2024 schon älter als zehn Jahre war, wechselte damals in die Bruttoabrechnung. Alle anderen haben eine monatliche Bruttoabrechnung: Was sie einspeisen, nimmt ihnen der Versorger zur Einspeisevergütung ab (je nach Region etwa 4,4–5,3 Ft/kWh), was sie aus dem Netz beziehen, zahlen sie zum regulären Preis.
Quellen: MVM Next („Szaldó HMKE elszámolás“, also Saldierung für Haushaltsanlagen, ohne Datum: die Stichtage 13. September 2023 und 1. Januar 2026, die zehn Jahre); das Verfassungsgericht hob am 17. April 2025 den Stichtag 7. September 2023 auf (economx, 17. April 2025), mit Wirkung vom 31. Mai 2025; den neuen Stichtag 13. September erwähnt auch die Analyse von hvg (30. April 2025); über den Wechsel in die Bruttoabrechnung nach zehn Jahren schreibt hvg (15. Juni 2025). Am 20. Januar 2026 wies das Verfassungsgericht die Verfassungsbeschwerden gegen das Auslaufen der Saldierung zurück: Das Auslaufen nach zehn Jahren ist nicht verfassungswidrig (Mitteilung des Verfassungsgerichts). Was unsicher ist: Den Text der Änderungsverordnung haben wir nicht gefunden. Das ist keine Rechtsberatung: Auf deiner Rechnung oder beim Kundenservice deines Versorgers erfährst du es genau.
Liefert das Dach, was es soll? Das Verhältnis der heute gemessenen kWh (am Wechselrichter abgelesen) zu den heutigen kWh laut Modell: 0,85–1,2: gut; 0,6–0,85: mittel; unter 0,6: schwach; über 1,2: mehr als das Modell. Unter 0,5 kWh Modellwert gibt es nichts zu vergleichen.
Wann einschalten? Der beste Startzeitpunkt eines Geräts ist der, bei dem das Dach den größten Teil der Energie für den Lauf deckt (stündlich min(Erzeugung, Bedarf)); bei Gleichstand der frühere. Typische Werte (mittlere Leistung × Laufzeit): Geschirrspüler 0,7 kW × 2 Stunden; Waschmaschine 0,5 kW × 2 Stunden; Wärmepumpentrockner 0,8 kW × 2 Stunden; Elektroboiler 2 kW × 3 Stunden; E-Auto (Wallbox zu Hause, einphasig) 3,7 kW × 4 Stunden. Das sind Standardwerte, dein Gerät kann abweichen.
Das Komitatsmodell
Modell. Die aktuelle Erzeugung der Solarparks schätzen wir je Komitat: Standort und Größe der Parks aus OpenStreetMap (wo keine MW-Angabe vorliegt, aus der Fläche, mit 0,64 MW pro Hektar – dem Gesamtverhältnis der 114 Parks, bei denen MW und Fläche bekannt sind: alle MW geteilt durch alle Hektar), die Einstrahlung aus dem Open-Meteo-Wert des nächstgelegenen Gitterpunkts. Die Summe aus MW × Einstrahlung / 1000 über alle Parks gleichen wir an die gemessene Leistung der Solarparks von MAVIR an: Die Aufteilung auf die Komitate ist Modell, die Summe gemessen. Ein Park gehört zu dem Komitat, in dem sein Mittelpunkt liegt; grenznahe Parks, die in kein Komitat fallen, landen in der Zeile „Sonstige“ (am 29. September 2026 waren es 3). Die Budapester Parks (19 Stück, etwa 13 MW) zählen zum Komitat Pest. Wo für ein Komitat keine Einstrahlungsdaten vorliegen, steht „keine Daten“, nicht null. Wie sich Dachanlagen und Gewerbe auf die Komitate verteilen, wissen wir nicht, deshalb bezieht sich das Modell nur auf die Solarparks. Nachts (die gemessene Erzeugung ist dann kein Sonnenlicht) rechnen wir nicht.
Glossar
- Gemessen, geschätzt, Modell, berechnet, Prognose
- Die Wörter der Quellenangaben. Gemessen: Daten eines Messgeräts (die Erzeugung der Solarparks). Geschätzt: Jemand schätzt den Wert, statt ihn zu messen (die Erzeugung der Dachanlagen und des Gewerbes, Schätzung von MAVIR). Modell: der Wert eines Wetter- oder Kapazitätsmodells (die Einstrahlung, die Aufteilung nach Komitaten, das Dachmodell). Berechnet: von uns aus gemessenen Daten berechnet (Rekorde, CO₂-Einsparung). Prognose: der Day-Ahead-Plan von MAVIR.
- Solarstrom
- Die gemeinsame Erzeugung der Solarparks, der Dachanlagen und der eigenen Anlagen des Gewerbes, in MW. Die drei Teile stammen aus unterschiedlichen Quellen: siehe Woher kommen die Daten?
- Solarparks
- Die Reihe „Ipari PV“ von MAVIR: ins Netz einspeisende Anlagen über 50 kW. Ihre Erzeugung misst MAVIR.
- HMKE
- Die Dachanlagen: Haushaltsanlagen bis 50 kW (háztartási méretű kiserőmű) in der Bezeichnung von MAVIR. Ihre Erzeugung misst niemand, MAVIR schätzt sie.
- SCTE
- Die Anlagen des Gewerbes für den Eigenverbrauch in der Bezeichnung von MAVIR. Auch ihre Erzeugung schätzt MAVIR.
- Netto-Systemlast
- Das, was das Land aus dem Netz beziehen muss: der Verbrauch minus der vor Ort erzeugte Solarstrom (auf Dächern und beim Gewerbe). Die Seite nennt sie auch „Netzlast“.
- Verbrauch
- Die Summe aus der Netto-Systemlast und dem Solarstrom, der auf Dächern und beim Gewerbe vor Ort erzeugt wird (wie auf holadelej.hu).
- MW, MWh, GWh, kWp
- Das Megawatt (MW) misst Leistung: wie schnell etwas in einem Moment Strom erzeugt oder verbraucht. Die Megawattstunde (MWh) und die Gigawattstunde (GWh, 1.000 MWh) messen Energie: wie viel in einem Zeitraum erzeugt wurde. 1 MW eine Stunde lang ergibt 1 MWh. Der viertelstündliche MW-Wert × 0,25 h ergibt die Energie der Viertelstunde. kWp ist die Nennleistung einer Solaranlage in Kilowatt. Mit den 2.082 kWh gerechnet, die ein Haushalt im Jahr verbraucht, entspricht 1 GWh etwa dem Jahresverbrauch von 480 Haushalten.
- Installierte Leistung und Auslastung
- Die installierte Leistung ist die Nennleistung aller installierten Solaranlagen (am 31. August 2026: 8.871,2 MW, MAVIR). Die Auslastung ist der aktuelle Solarstrom als Anteil davon. Der höchste veröffentlichte Solarstrom (7.116,7 MW, 13. August 2026) entspricht etwa 80 % der installierten Leistung von Ende August (unsere Rechnung).
- Viertelstunde
- Die Zeiteinheit der Daten: Ein Tag besteht aus 96 Viertelstunden (bei der Zeitumstellung 92 oder 100). Der Zeitstempel bezeichnet den Beginn der Viertelstunde.
- Tageslicht-Viertelstunde
- Eine Viertelstunde, in deren Mitte die Sonne in Budapest über dem Horizont steht. Nur diese zählen als Solarstrom: ausführlich.
- Day-Ahead-Preis und Day-Ahead-Prognose
- Strom wird an der Börse einen Tag im Voraus gehandelt, in Ungarn am Day-Ahead-Markt der HUPX (DAM, day-ahead market); der Preis für morgen steht nach etwa 13 Uhr fest. Wir geben ihn in Euro pro Megawattstunde (€/MWh) an, seit dem 1. Oktober 2025 viertelstündlich. Es ist nicht der Preis, den Haushalte zahlen (der ist behördlich festgelegt): Er zeigt, wann im Netz ein Überschuss besteht und wann ein Mangel. Die Day-Ahead-Prognose von MAVIR ist davon unabhängig: die für den nächsten Tag erwarteten Werte von Erzeugung und Last.
- Negativer Preis
- Wenn der Börsenstrompreis unter null fällt: Wer dann Strom kauft, bekommt Geld dafür. Das passiert, wenn mehr Strom da ist, als das Netz aufnehmen kann – in Ungarn typischerweise in den sonnigen Mittagsstunden. 2025 war der Preis in 281, 2026 bis zum 28. September in 223,5 Stunden negativ; der niedrigste Preis lag bei −500 €/MWh (26. April 2026, 13:15 Uhr). Aus den Daten von energy-charts berechnet.
- Residuallast und die Ente
- Zieht man vom Verbrauch die Erzeugung der Solar- und Windkraftwerke ab, bleibt das, was andere Kraftwerke und Importe liefern müssen. An einem Sommerwerktag sackt sie mittags tief ein (der „Bauch der Ente“) und schießt abends steil nach oben (ihr Hals); der Name stammt vom kalifornischen Netzbetreiber. Wir berechnen sie aus der Reihe „Residual load“ von energy-charts.
- Wolkeneinbruch
- Ein schneller Rückgang der Erzeugung der Solarparks, stärker als der Rückgang in der Prognose von MAVIR: ausführlich.
- Saldierung und Bruttoabrechnung
- Die beiden Abrechnungsarten für Solaranlagen von Haushalten. Jährliche Saldierung: Du zahlst die Differenz zwischen Jahresbezug und Einspeisung; den Überschuss aus dem Sommer kannst du im Winter zurückholen. Monatliche Bruttoabrechnung: Den eingespeisten Strom nimmt dir der Versorger zur Einspeisevergütung ab, den bezogenen zahlst du zum regulären Preis. Was für dich gilt: die Abrechnungsregel.
- Letzte gute Daten
- Antwortet die Quelle nicht, liefert der Endpunkt seine gespeicherte, zuletzt erfolgreiche Antwort, gekennzeichnet mit dem
Feld
elavult_mp. Siehe die Verzögerungen.
Häufige Fragen
Warum ist die Erzeugung der Solarparks nachts nicht null?
Weil die Betriebsmessung von MAVIR auch nachts einen Wert um 100 MW zeigt (am 29. September 2026: 96 MW). Das ist kein Sonnenlicht. Deshalb steht nach Sonnenuntergang statt der Hauptzahl der Nachtzustand, und in Summen, Spitzen und Rekorde fließen nur die Tageslicht-Viertelstunden ein.
Warum weicht eure Zahl von der „Solar“-Reihe bei energy-charts ab?
Weil die ungarische „Solar“-Reihe von energy-charts nur die Solarparks sieht. Sie stimmt mit der Reihe „Ipari PV“ von MAVIR überein (am 27. September 2026: 22.305 und 22.315 MWh), lässt aber die Erzeugung der Dachanlagen und des Gewerbes weg. Wir zählen alle drei zusammen, aus dem Export 20002 von MAVIR.
Warum unterscheidet sich der Verbrauch von der Netto-Systemlast von MAVIR?
Die Netto-Systemlast ist die aus dem Netz bezogene Leistung; der Strom, den Dachanlagen und Gewerbe vor Ort erzeugen, fehlt darin. Unser Verbrauch ist die Summe aus beidem – die Reihe „Teljes terhelés“ (Gesamtlast) von MAVIR ergibt dasselbe, und auch holadelej.hu rechnet so. Deshalb können wir sagen, wie viel Prozent des Verbrauchs der Solarstrom deckt.
Warum ist der Preis für morgen noch nicht da?
Weil der Day-Ahead-Börsenstrompreis erst nach etwa 13 Uhr feststeht. Bis dahin lässt sich im Diagramm „Was der
Mittagsstrom kostet“ der Reiter „Morgen“ nicht auswählen, und der Abschnitt „Wann soll ich Strom verbrauchen?“ sagt, dass der
Preis für morgen noch nicht feststeht. Der Kalender (/api/naptar.ics, auf Ungarisch) enthält den morgigen Tag
erst, wenn jede Viertelstunde des Tages einen Preis hat.
Ersetzt der Solarstrom wirklich Gas?
Das messen wir nicht. Die CO₂-Einsparung ist ein Vergleich: wie viel dieselbe Strommenge ausgestoßen hätte, wenn ein durchschnittliches Gaskraftwerk sie erzeugt hätte (490 g/kWh), abzüglich der eigenen Lebenszyklusemissionen der Solaranlage (48 g/kWh) – 442 g/kWh. Siehe Das CO₂.
Wenn der Preis negativ ist, wird dann auch mein Strom billiger?
Nein. Der Strompreis für Haushalte ist in Ungarn behördlich festgelegt, und der Börsenpreis ändert ihn nicht. Der Börsenpreis zeigt, wann im Netz ein Überschuss besteht; er zählt für alle mit dynamischem Tarif (Unternehmen, E-Auto-Fahrer). In diesen Stunden ist am meisten Solarstrom im Netz: Wenn du kannst, wasch dann Wäsche, lass den Geschirrspüler laufen oder lad das Auto.
Wie genau ist die Prognose von MAVIR?
Das zeigt das Logbuch, wir behaupten es nicht einfach: Für jeden abgeschlossenen Tag berechnet das Logbuch die Abweichung zwischen Prognose und Ist, und ab fünf Tagen zeigt der Abschnitt „Morgen“ die mittlere Abweichung der letzten 30 Tage. Solange es nicht genug Tage gibt, sagt die Seite das, statt eine Zahl zu nennen. Die Methode: Prognose und Ist-Werte.
Kann ich die Daten herunterladen?
Unter den Diagrammen steht ein Link „Download: CSV“. Die Datei entsteht in deinem Browser aus den bereits geladenen Daten (Semikolon als Trennzeichen, Dezimalkomma, UTF-8 mit BOM, damit das deutsche Excel sie richtig öffnet); die ersten Zeilen nennen Quelle und Lizenz. Für Programme nimmst du besser die JSON-Endpunkte.
Verwendet die Seite Cookies, misst sie Besuche?
Nein. Der Dachrechner speichert seine Einstellungen (Ort, Leistung, Neigung, Ausrichtung) nur im Speicher deines Browsers (localStorage) und schickt sie nirgendwohin; die Schaltfläche „Zurücksetzen“ löscht sie.
Zitieren
Wenn du eine Zahl oder ein Diagramm übernimmst, kannst du diesen Text verwenden:
Quelle: holanap.hu, auf Grundlage der Daten von MAVIR
Wenn du auch den Börsenstrompreis übernimmst, ergänze:
Quelle: holanap.hu, auf Grundlage der Daten von MAVIR; Preis: HUPX DAM, energy-charts.info (Bundesnetzagentur | SMARD.de, CC BY 4.0)
Die berechneten und die Modellwerte (die Rekorde, die CO₂-Einsparung, die Signale von „Wann soll ich Strom verbrauchen?“, das Dachmodell, die Aufteilung nach Komitaten) veröffentlicht nicht MAVIR, sondern wir haben sie berechnet: Zitiere sie als berechnete oder Modellwerte, nicht als Messungen.
Die Lizenzen der Quellen
- MAVIR. Der rechtliche Hinweis der Website erlaubt das Zitieren zu Informationszwecken; zur Weiterverwendung der Daten (abgeleitete Daten, eine offene Lizenz, der Datenexport) sagt er nichts. Deshalb steht überall neben den Daten die Quellenangabe (z. B. „Gemessen und geschätzt · MAVIR · viertelstündlich“), im Kopf der CSV-Dateien „Quelle: MAVIR“, und die berechneten Werte kennzeichnen wir gesondert. Zu den Bedingungen der Weiterverwendung siehe den Abschnitt Für Entwickler.
- energy-charts.info (Fraunhofer ISE; Quelle des Preises: Bundesnetzagentur | SMARD.de): CC BY 4.0, die Lizenz verlangt die Nennung der Quelle.
- Open-Meteo: CC BY 4.0.
- Ember (jährliche Stromdaten): CC BY 4.0.
- OpenStreetMap: © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL.
- PVGIS: © Europäische Union (Europäische Kommission, JRC).
- ENTSO-E (die Daten hinter der Ente und dem erzielten Preis des Solarstroms, über energy-charts), Eurostat (Bevölkerung), KSH (Haushalte), NOAA (der Algorithmus für den Sonnenstand): mit Quellenangabe auf der Seite; ihre Lizenzen hält das Repository nicht fest.
Für Entwickler
Die Daten der Seite kommen von öffentlichen JSON-Endpunkten; dieselben kannst du auch nutzen. Die Feldnamen sind ungarische
Bezeichner, deshalb erklären wir sie unten. Die Zeitstempel (ido „Zeit“, t bei den Rekorden und im
Logbuch, generalva „erzeugt“, ig „bis“) sind Unix-Sekunden; das Feld ido der
Zeilen ist der Beginn der Viertelstunde oder der Stunde. Ausnahmen:
- das Feld
ido_vege(„Endzeit“) von/api/idojarasist das Ende der Stunde (Unix-Sekunden); - das Feld
idovon/api/nap/mezoist Budapester Ortszeit als Text ("2026-09-30T00:00") und bezeichnet das Ende der Stunde (die Einstrahlung ist der Mittelwert der vorangegangenen Stunde); - das Feld
tvon/api/nap/zold(co2.t,megujulo.t) und von/api/nap/szomszedok(orszagok.<land>.t) ist in Millisekunden angegeben: der Zeitpunkt, zu dem in den Datenspeicher geschrieben wurde (das Feldidoihrer Zeilen ist dagegen in Sekunden); - Tage stehen als Text
"JJJJ-MM-TT":rekordok.kezdet, das Feldnap(„Tag“) im Logbuch und das erste Element der Paare inidei.napi_negativ.
Die Leistung ist in MW angegeben, der Preis in €/MWh. Ein fehlender Wert ist null, nicht die Zahl 0.
| Pfad | Was er liefert | Aktualisierung (CDN) |
|---|---|---|
/api/nap/most |
Die viertelstündlichen Live-Zeilen von gestern 00:00 bis morgen 24:00 Uhr (Budapester Zeit): ido,
ipari (Solarparks), hmke (Dachanlagen), scte (Gewerbe), halozat
(Netto-Systemlast), most („jetzt“: der Index der letzten abgeschlossenen, vollständigen Viertelstunde),
generalva. Quelle: MAVIR 20002. |
10 Minuten |
/api/nap/elore/ipari/api/nap/elore/hmke/api/nap/elore/scte/api/nap/elore/terheles |
Die Day-Ahead-Prognose von MAVIR auf derselben Zeitachse: ido, elore (Prognose),
generalva; hmke und scte liefern auch das Feld beepitett (installierte
Leistung, AC, MW). Vier separate Endpunkte, jeder mit einem eigenen MAVIR-Export. |
2 Stunden (die Ablaufzeiten der vier leicht versetzt) |
/api/nap/mezo |
Der heutige Tag stündlich an 160 Gitterpunkten (Open-Meteo, Modell): ido, und in den Elementen von
pontok (Punkte) lat, lon, ghi, dni, dhi
(W/m²), felho (Bewölkung, %), sz850, ir850 (Windgeschwindigkeit und -richtung auf
850 hPa); generalva. |
30 Minuten |
/api/ar |
Der heutige und – falls schon vorhanden – der morgige Börsenstrompreis (HUPX DAM) je Viertelstunde (ido,
ar „Preis“) und die Statistik idei („dieses Jahr“): negativ_ora (Stunden mit
negativem Preis), negativ_napok (Tage mit negativem Preis), legkisebb (niedrigster Preis),
napi_negativ (negative Stunden je Tag), ig. Quelle: energy-charts. |
15 Minuten (60 s, wenn der Tagespreis veraltet ist oder die Jahresstatistik fehlt; die Jahresstatistik hält der Server 6 Stunden vor) |
/api/nap/rekordok |
Die gespeicherten Rekorde – rekordok: csucs_mw (Spitze), nap_gwh (bester Tag),
arany (Anteil), netto_min (niedrigste Netzlast), tortenet (Verlauf),
kezdet (Beginn) – und die letzten 35 Tage des Logbuchs (napok, „Tage“). Stellt keine
externen Anfragen. |
10 Minuten |
/api/nap/naplo |
Alle Tage des Logbuchs (höchstens 400): napok, mit Tagessummen, Spitze und Prognosegenauigkeit. |
1 Stunde |
/api/nap/zold |
Die CO₂-Intensität (co2) und der Erneuerbaren-Anteil (megujulo) des ungarischen Netzes,
energy-charts; ein fehlender Posten ist null. Das Feld t beider ist der Schreibzeitpunkt im
Datenspeicher in Millisekunden, ihr Array ido ist in Sekunden. |
10 Minuten |
/api/nap/szomszedok |
Solarstrom (nap) und Verbrauch (fogyasztas) von heute für sieben Länder (at,
sk, ro, hr, si, cz, pl) unter
orszagok („Länder“), auf der Achse ido (Sekunden), energy-charts; ein fehlendes Land ist
null. Das Feld t der Länder ist der Schreibzeitpunkt im Datenspeicher in Millisekunden. |
10 Minuten |
/api/naptar.ics |
iCalendar: die verbleibenden heutigen und die morgigen Zeiträume mit negativem Preis sowie die günstigsten drei Stunden; die Termintexte sind auf Ungarisch. Er liefert den Börsenstrompreis, nicht den Haushaltstarif. | 1 Stunde (60 s, wenn der Preis veraltet ist) |
/api/pvgis/<lat>/<lon>/<neigung>/<azimut> |
Das durchschnittliche Jahr eines Dachs für 1 kWp (PVGIS): hely (Ort), ev_kwh
(Jahresertrag in kWh), havi_kwh (12 Monatswerte), ev und atlag_evek (das Jahr der
stündlichen Reihe, 2023, und die gemittelten Jahre), kezdet (die erste Stunde der stündlichen Reihe,
Unix-Sekunden), ora_w (stündliche Leistung in Watt, für das Jahr 2023), forras (Quelle). Der
Ort in Grad, auf eine Nachkommastelle gerundet (z. B. 47.5/19.0), die Neigung 0–90° in 5°-Schritten,
das Azimut 90, 135, 180, 225 oder 270 (von Norden aus, in Grad); bei waagrechtem Modul nur 180. Ein Pfad in anderer
Form: 404. |
30 Tage |
/api/idojaras/<lat>/<lon> |
Die heutige und morgige Einstrahlung am Punkt, stündlich (Open-Meteo, Modell): hely,
ido_vege (das Ende der Stunde), ghi, dni, dhi,
felho, forras. |
30 Minuten |
/hirfolyam.xml |
Atom-Feed: neue Rekorde und Zusammenfassungen abgeschlossener Monate (daran lässt sich ein Social-Media-Bot anschließen). Der Feed ist auf Ungarisch. | 1 Stunde |
Die Regeln
- Kein Endpunkt nimmt Abfrageparameter an. Auf jede Anfrage mit
?…lautet die Antwort 400 ({"hiba":"ez a végpont nem fogad lekérdezési paramétert"}, also „dieser Endpunkt nimmt keine Abfrageparameter an“), und das CDN hält das einen Tag lang vor. Der Grund: Eine Abfrage wäre ein neuer CDN-Schlüssel, und die Anfrage liefe erneut bis zu MAVIR, das dichte Anfragen mit 429 abweist. Der PVGIS- und der Wetter-Endpunkt erhalten ihre Parameter im Pfad; was nicht der hier beschriebenen Form entspricht, bekommt 404. - Es gibt nur GET (und HEAD); andere Methoden bekommen 405.
- Antwortet die Quelle nicht und gibt es gespeicherte letzte gute Daten, lautet die Antwort 200, mit dem Feld
elavult_mp(vor wie vielen Sekunden sie berechnet wurden); Antworten aus dem Datenspeicher enthalten auchelavult_ok(warum sie nicht aktuell sind). Das CDN hält das 60 Sekunden vor. Gibt es keine gespeicherten Daten, kommt 502 ({"hiba":"…"}, mit ungarischer Fehlermeldung), im CDN 30 Sekunden lang. - Jede Antwort erhält den Header
X-Robots-Tag: noindex. - Frag nicht häufiger ab, als die Spalte „Aktualisierung“ der Tabelle angibt: Bis dahin liefert das CDN dieselbe Antwort, häufigere Anfragen bringen nichts.
Beispiel: REST-Sensor für Home Assistant
Die Antwort von /api/nap/most besteht aus parallelen Arrays: ipari, hmke,
scte, halozat und ido stehen am selben Index, und most ist der Index der
Viertelstunde, in der alle drei Solarreihen vorliegen. Der aktuelle Solarstrom ist daher die Summe der drei Reihen am Index
most:
rest:
- resource: https://holanap.hu/api/nap/most
scan_interval: 600
sensor:
- name: "Solarstrom Ungarn"
unique_id: holanap_naparam
unit_of_measurement: "MW"
device_class: power
state_class: measurement
value_template: >-
{% set i = value_json.most %}
{{ (value_json.ipari[i] + value_json.hmke[i] + value_json.scte[i]) | round(1) }}
scan_interval: 600 (10 Minuten) richtet sich nach der CDN-Zeit. Der Sensor liefert den Wert der letzten
abgeschlossenen Viertelstunde, nicht den Momentanwert. Nachts ist die Messung der Solarparks nicht null (ein Wert um
100 MW), aber das ist kein Sonnenlicht; die Seite zeigt ihn nach Sonnenuntergang nicht an. Wenn du ihn auch in deinem
Sensor ausschließen willst, pack die Vorlage in eine Bedingung
{% if is_state('sun.sun', 'above_horizon') %}…{% else %}0{% endif %}.
MAVIR äußert sich nicht zur Weiterverwendung seiner Daten; unsere Endpunkte empfehlen wir mit Quellenangabe für Informationszwecke. Ein Muster für die Quellenangabe steht im Abschnitt Zitieren. Wenn du an eine kommerzielle oder massenhafte Nutzung denkst, bitte MAVIR am besten schriftlich um Erlaubnis.
Einbetten
Du kannst eine Live-Karte „Jetzt“ auf deine Website setzen: den aktuellen Solarstrom (MW oder GW) und wie viel Prozent des
Verbrauchs er deckt. Die Karte aktualisiert sich alle fünf Minuten über den Endpunkt /api/nap/most; nachts
steht statt der Zahl da, dass die Solaranlagen ruhen. Ein Klick auf die Karte öffnet holanap.hu in einem neuen Tab. Die
Karte ist auf Ungarisch. Füge diesen Code ein:
<iframe src="https://holanap.hu/beagyaz/nap/" width="320" height="150" style="border:0" title="Wo ist die Sonne? — Solarstrom live" loading="lazy"></iframe>
So sieht sie live aus (derselbe iframe, von unserer eigenen Seite geladen):
- Die Größe lässt sich im Code ändern; die Karte passt sich der Rahmengröße an. Die empfohlene Größe ist 320 × 150 Pixel.
- Die Karte ruft den Endpunkt
/api/nap/mostvon ihrer eigenen Domain ab und teilt so den CDN-Cache mit der Seite: Das Einbetten belastet MAVIR nicht zusätzlich. - In einem Browser mit hellem Farbschema ist die Karte hell, mit dunklem dunkel.
- Die Quellenangabe enthält die Karte selbst („holanap.hu · MAVIR-adat“, also MAVIR-Daten); die Bedingungen stehen im Abschnitt Für Entwickler.
- Warum lässt sich nur diese Seite einbetten? Die übrigen Seiten der Website lassen sich wegen der Sicherheits-Header nicht
in einen Rahmen setzen (
X-Frame-Options: DENY,frame-ancestors 'none'). Die einbettbare Karte ist eine eigene Seite, die eine Funktion mit eigenen Headern ausliefert (frame-ancestors *), weil die statischen Header-Regeln für Antworten von Funktionen nicht gelten.
Was sich geändert hat
– die erste Version
- Jetzt: der aktuelle Solarstrom in MW, aufgeteilt in seine drei Teile (Solarparks, Dachanlagen, Gewerbe), sein Anteil am Verbrauch, das 48-Stunden-Diagramm, der Nachtzustand.
- Wo scheint gerade die Sonne? Die Karte von Einstrahlung und Bewölkung, die Grenze zwischen Tag und Nacht, die Umrisse von 888 Solarparks.
- Morgen: die Day-Ahead-Prognose von MAVIR, viertelstündlich aufgelöst.
- Was der Mittagsstrom kostet: der Börsenstrompreis je Viertelstunde, die negativen Stunden dieses Jahres, der von den Solarparks erzielte Preis.
- Die Ente (die Residuallast an Sommerwerktagen seit 2020) und Mein Dach (ein Dach beim aktuellen Wetter).
- Der Boom: die installierte Leistung seit 2015, mit Zeitleiste; Vorschaukarten zum Teilen und Icons.
- Dauerhafter Datenspeicher und „letzte gute Daten“: Antwortet MAVIR nicht, zeigt die Seite die letzten guten Daten, mit ihrem Alter gekennzeichnet.
- Logbuch und Rekorde: ein stündlich geführtes Logbuch, die Genauigkeit der gestrigen Prognose, das Abzeichen „Neuer Rekord“, der Abschnitt Rekorde und der Jahreshöchstwert.
- Wie grün das Netz ist: die CO₂-Intensität, die CO₂-Einsparung durch Solarstrom (442 g/kWh), der Erneuerbaren-Anteil und die Daten der Nachbarn, im rotierenden Verfahren abgerufen.
- Jetzt: ein teilbares Bild, Wolkeneinbrüche („Was heute geschah“), „aktualisiert“ in den Quellenangaben, CSV-Download unter den Diagrammen.
- Strompreiskalender (
/api/naptar.ics, auf Ungarisch): die Zeiträume mit negativem Preis und die günstigsten drei Stunden. - Morgen: Prognose und Ist-Werte von gestern, die 30-Tage-Genauigkeit der Prognose von MAVIR.
- Wann soll ich Strom verbrauchen? Ein stündliches Ökostrom-Signal für heute und morgen, die sonnigsten und die günstigsten drei Stunden.
- Was der Mittagsstrom kostet: der Kalender der negativen Preise, der Vergleich mit dem Vorjahr.
- Die Nachbarn: der Solarstrom pro Kopf in diesem Moment und der Anteil des Solarstroms an der Stromerzeugung Jahr für Jahr (Ember).
- Installierbare Seite (Manifest, Icons); der Dachrechner merkt sich deine Einstellungen im Browser.
- Zwei punktbezogene Endpunkte:
/api/pvgis/…(das durchschnittliche Jahr eines Dachs) und/api/idojaras/…(zwei Tage an einem Punkt). - Logbuch-Endpunkt (
/api/nap/naplo), Atom-Feed (/hirfolyam.xml, auf Ungarisch) und die einbettbare Karte (/beagyaz/nap/, auf Ungarisch). - Diese Methodik.
- Ein Jahr mit deinem Dach: das durchschnittliche Jahr des Dachs nach PVGIS, nach Monaten aufgeschlüsselt; wie viel du davon sofort selbst verbrauchst, mit oder ohne Speicher; die Rechnung mit jährlicher Saldierung und mit monatlicher Bruttoabrechnung; die Amortisation mit dem Förderprogramm für Heimspeicher. Der Verbrauch ist ein Musterprofil, nicht gemessen.
- Saldierung oder Bruttoabrechnung? Drei Fragen dazu, welche Abrechnung für dich gilt und bis wann.
- Liefert mein Dach heute, was es soll? Die heutige Erzeugung laut Wechselrichter, verglichen mit dem, was das Modell bis jetzt erwarten lässt.
- Wann einschalten? Ab welcher Stunde das Dach den größten Teil eines Laufs von Geschirrspüler, Waschmaschine, Trockner, Elektroboiler oder E-Auto deckt, für die nächsten zwei Tage.
- Rückblick: der laufende und der vorige Monat, ein gewählter Tag unter den protokollierten Tagen und derselbe Tag im Vorjahr, alle protokollierten Tage als Säulen, mit CSV.
- Nach Komitat (Modell): eine neue Kartenebene mit der aktuellen Erzeugung der Solarparks je Komitat; die Summe ist der Messwert von MAVIR, die Aufteilung auf die Komitate Modell. Die Skala richtet sich nach dem gerade stärksten Komitat, die Legende nennt die Stufen in MW; die Zeile von Pest heißt „Pest (mit Budapest)“. Alle Komitate gibt es auch als Tabelle und als CSV.
- Englische Seite: holanap.hu auf Englisch, mit sechs Abschnitten.
- Feed: neue Rekorde und abgeschlossene Monate im Atom-Feed (
/hirfolyam.xml, auf Ungarisch), verlinkt im Kopf und im Fuß der Seite. - Einbettbare Karte: der aktuelle Solarstrom in einem iframe, mit fertigem Code im Abschnitt Einbetten.
- Drei Sprachen: Die ganze Seite und diese Methodik gibt es jetzt auch auf Englisch (holanap.hu/en) und auf Deutsch (holanap.hu/de), mit allen Abschnitten und einer Sprachauswahl im Kopf der Seite. Die Zahlen kommen in allen drei Fassungen aus demselben Code; nur der Text und das Zahlenformat sind anders. Das ersetzt die frühere englische Seite mit sechs Abschnitten.
Hier vermerken wir auch, wenn sich die Rechenweise oder eine Quelle ändert.